Kein Weihnachten ohne Rub-Ons
Lieber spät als nie!
Unsere weihnachtlichen Rub Ons haben sich auf dem Weg in die Erlebniswelt kurz verspätet ❤️
Um so schöner, dass sie heute mit ihren Freunden in die Erlebniswelt eingezogen sind.
Dackelige Sternchen
Kreativ mit Clay
Wieder mal ist etwas unglaublich Schönes und Neues in die Erlebniswelt eingezogen.
Clay von DAS - eine lufttrocknene Modelliermasse für die besonderen Kleinigkeiten zuhause ❤️
Perfekt für deine ganz individuelle Dekoration zu den kalten Wintertagen ❤️
Unsere ersten Ideen
Wir haben schon einiges für dich ausprobiert.
In unserem Blog erfährst du alles was du wissen solltest und wie auch du mit Clay kreativ werden kannst!
Kreativ mit Clay - DAS triff Acryl
Mit Acrylic Markern besondere Akzente setzen Clay lässt sich auf so viele unterschiedliche Arten gestalten und verschönern. Dabei hat jede Technik ihren ganz eigenen Charm und macht aus einem schlichten Stück Clay etwas Besonderes. In diesem Beitrag möchte ich dir eine weitere Möglichkeit vorstellen, die nicht nur unkompliziert ist, sondern auch richtig viel Spaß macht: Das Gestalten mit Acrylic Markern. Mit diesen Stiften lassen sich getrocknete Clay-Projekte, wie z.B. Anhänger ganz wunderbar bemalen, beschriften oder mit kleinen Details verzieren. Was diese Stifte so besonders macht, worauf es beim Gestalten ankommt und welche Ideen sich umsetzen lassen, erfährst du im folgenden Beitrag. Übersicht Mit Acrylic Markern besondere Akzente setzen Amsterdam Acrylic Marker Clay mit Acrylic Markern gestalten - so geht's! Ganz natürlich oder doch lieber Gesso? Die Marker richtig vorbereiten Los Geht's! Tipps und Tricks Muss ich das Clay nun noch versiegeln? Amsterdam Acrylic Marker Vielleicht sind dir die Amsterdam Acrylic Marker schon bekannt. Falls nicht, lohnt es sich auf jeden Fall, sie einmal auszuprobieren. Anders als bei gewöhnlichen Filzstiften steckt in diesen Markern richtige Acrylfarbe auf Wasserbasis, d.h. die Farbe lässt sich ganz bequem mit einem Stift auftragen, so dass du weder einen Pinsel, ein Farbtöpfchen oder eine Palette benötigst. Gerade für kleinere Motive und feine Verzierungen ist das unglaublich praktisch. Die Acrylfarbe hat eine gute Deckkraft und sorgt für intensive Farbakzente. Besonders auf hellem Clay kommen Farben wie Schwarz, Silber und Gold wunderschön zur Geltung. Je nach Untergrund kann es allerdings sinnvoll sein, eine zweite Farbschicht aufzutragen. Die hier verwendeten Marker haben eine 2-mm-Spitze. Damit lassen sich kleine Punkte, Linien, Herzen, Sterne oder auch Schriftzüge gestalten. Für besonders filigrane Motive kann die Spitze allerdings schon etwas breit sein. Hier hilft es, mit wenig Druck zu arbeiten oder die Farbe mit einem feinen Pinsel aufzunehmen. Clay mit Acrylic Markern gestalten - so geht's! Das Schöne an dieser Technik ist, dass sich auch bereits fertige Clay-Anhänger nachträglich verschönern lassen. Viel Vorbereitung braucht es dafür nicht, ein paar Kleinigkeiten solltest du jedoch beachten. Bevor es mit dem Bemalen losgeht, sollte der Clay vollständig durchgetrocknet sein. Die Oberfläche muss außerdem sauber und möglichst staubfrei sein. Kleine Unebenheiten kannst du bei Bedarf mit sehr feinem Schleifpapier vorsichtig glätten. Den entstandenen Schleifstaub anschließend gründlich entfernen - dafür kannst du einen feinen Pinsel oder ein Puste-Werkzeug verwenden. Ganz natürlich oder doch lieber Gesso? Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Wenn du den natürlichen, leicht warmen Farbton von Clay magst, kannst du direkt auf die getrocknete Oberfläche malen. Soll der Untergrund dagegen etwas heller und gleichmäßiger sein, bietet sich eine dünne Schicht Gesso an. Gerade bei feinen Linien kann eine gleichmäßig grundierte Oberfläche hilfreich sein, weil die Farbe weniger stark in den Clay einzieht. Wichtig ist nur, dass das Gesso vor dem Bemalen vollständig getrocknet ist. Die Marker richtig vorbereiten Vor dem ersten Gebrauch müssen die Marker gut geschüttelt werden. Anschließend wird die Spitze vorsichtig auf einem separaten Papier angepumpt, bis die Farbe gleichmäßig fließt. Halte den Marker für das Anpumpen möglichst senkrecht und drücke die Spitze sanft auf ein Stück Papier. Das Anpumpen solltest du nicht direkt auf dem fertigen Clay-Anhänger ausprobieren. Manchmal kommt plötzlich etwas mehr Farbe heraus, als erwartet und das wäre schade um das schöne Werkstück. Vermeide direkte Sonne, Heizung, Föhn oder andere starke Wärmequellen. Zu schnelles und ungleichmäßiges Trocknen begünstigt Spannungen, Verformungen und Risse. Langsames, gleichmäßiges Trocknen ist meist die schönere Lösung. Bei größeren, massiven Formen lohnt es sich, Materialstärke zu reduzieren. Statt einen sehr dicken Körper komplett aus Clay zu formen, kannst du mit einem leichten Kern arbeiten oder dicke Formen aushöhlen. Das spart Material und hilft dabei, große Unterschiede zwischen bereits trockenen Außenbereichen und noch feuchten Innenbereichen zu vermeiden. Los Geht's! Nun kannst du nach Herzenslust gestalten. Ob kleine Sterne, zarte Zweige, Herzen, Punkte oder Schriftzüge, die Möglichkeiten sind wirklich vielfältig. Besonders schön wirken Motive, bei denen noch viel von der ursprünglichen Clay-Oberfläche zu sehen ist. So kommen die kleinen Verzierungen richtig gut zur Geltung. Die Kombination aus Gold, Silber, Schwarz verleiht deinem Projekt einen Hauch von Glanz. Gerade auf dem matten, naturweißen Clay entstehen durch die metallischen Farben wunderschöne Kontraste. Dabei muss es gar nicht viel sein, manchmal genügt schon ein einzelnes goldenes Herz oder ein kleiner silberner Stern. Ist dein Motiv fertig, sollte die Acrylfarbe in Ruhe trocknen können. Wie lange das dauert, hängt unter anderem davon ab, wie dick die Farbe aufgetragen wurde. Möchtest du mehrere Farben miteinander kombinieren, solltest du die erste Farbe am besten vollständig trocknen lassen, bevor die nächste dazukommt. So bleiben die einzelnen Details schön sauber. Es müssen gar nicht immer aufwendige Motive sein. Gerade die kleinen, schlichten Verzierungen haben oft eine besonders schöne Wirkung. Besonders hübsch sind kleine Clay-Anhänger in Form von Häusern, deren Fenster, Türen oder Dächer mit liebevollen goldenen oder schwarzen Details ergänzt werden. Wenn du es etwas persönlicher magst, kannst du die Anhänger mit Namen, kleinen Schriftzügen oder liebevollen Botschaften versehen. Und auch bereits geprägte Clay-Stücke lassen sich mit den Markern wunderbar weitergestalten. Kleine erhabene Details können vorsichtig farbig hervorgehoben werden. Wie du in Clay prägst, lernst du in unserem Blog Beitrag 'Kreativ mit Clay - Prägen mit Holzstempeln' Dabei am besten mit wenig Farbe arbeiten und zunächst an einem Probestück ausprobieren, wie sich die Markerspitze auf der Prägung verhält.Ob farbenfroh, verspielt oder ganz schlicht – mit ein paar gezielten Akzenten bekommt jedes Clay-Stück seinen ganz eigenen Charakter. Und manchmal sind es gerade die kleinen Details, die aus etwas Einfachem ein besonderes Lieblingsstück machen. Tipps und Tricks Erst testen, dann gestalten. Clay ist nicht gleich Clay. Manche Oberflächen sind etwas glatter, andere eher rau oder saugfähig. Deshalb lohnt es sich, die Marker zunächst auf einem kleinen Reststück auszuprobieren. So lässt sich gleich erkennen, wie die Farbe wirkt und ob die Linien schön gleichmäßig werden. Weniger Druck ist oft mehr. Gerade bei kleinen Motiven sollte die Spitze nur leicht über die Oberfläche geführt werden. Wird zu fest gedrückt, kann zu viel Farbe austreten und die Linien werden breiter als gewünscht. Für besonders feine Details kann ein dünner Pinsel eine schöne Ergänzung sein. Lieber zweimal dünn als einmal dick. Soll eine Farbe besonders kräftig wirken, dann trage lieber zwei dünne Schichten auf als eine dicke. Die erste Schicht sollte dabei gut durchgetrocknet sein. So bleibt das Motiv gleichmäßiger und die Farbe lässt sich besser kontrollieren. Kleine Missgeschicke schnell korrigieren. Ist eine Linie einmal nicht ganz gelungen, kann die noch feuchte Farbe auf manchen Oberflächen vorsichtig mit einem leicht angefeuchteten Wattestäbchen abgenommen werden. Auf unbehandeltem Clay funktioniert das allerdings nicht immer, da die Farbe schnell einziehen kann. Deshalb möglichst vorsichtig arbeiten und nicht zu stark reiben. Die Markerspitze sauber halten. Gerade auf etwas rauerem Clay können sich kleine Staubpartikel an der Spitze sammeln. Diese am besten zwischendurch vorsichtig auf einem sauberen Papier abstreifen. So fließt die Farbe weiterhin gleichmäßig und die feinen Linien gelingen besser. Ein kleiner Trick für schöne Punkte. Möchtest du mehrere gleichmäßige Punkte setzen, solltest du den Marker möglichst senkrecht halten und nur kurz aufsetzen. Für besonders winzige Punkte kann auch ein Zahnstocher hilfreich sein. Einfach etwas Acrylfarbe vom Marker auf eine kleine Palette geben und mit der Spitze des Zahnstochers auftupfen. Muss ich das Clay nun noch versiegeln? Nicht unbedingt. Wenn die Anhänger ausschließlich zur Dekoration verwendet und wenig beansprucht werden, kann die vollständig getrocknete Acrylfarbe auch ohne zusätzliche Versiegelung ausreichen. Möchtest du die Oberfläche etwas besser vor Abrieb und Feuchtigkeit schützen, empfiehlt es sich, einen transparenten Versiegelungslack wie DAS Vernidas Aqua zu verwenden. Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten. Bevor der Lack aufgetragen wird, muss die Acrylfarbe vollständig getrocknet sein. Anschließend den Versiegelungslack möglichst dünn und vorsichtig mit einem weichen Pinsel auftragen. Gerade bei Gold und Silber lohnt sich ein kleiner Test. Durch den Versiegelungslack kann sich die Wirkung der metallischen Farben verändern. Auch der Glanzgrad kann anschließend etwasanders aussehen. Deshalb am besten zuerst ein Probestück bemalen und versiegeln, bevor es an die fertigen Lieblingsstücke geht. Bitte beachte, auch mit einer Versiegelung ist lufttrocknender Clay nicht automatisch wasserfest. Die Acrylic Marker sind eine wunderbare Ergänzung zu den vielen Möglichkeiten, Clay zu gestalten. Besonders schön ist, dass sich damit auch bereits fertige Projekte noch einmal ganz neu in Szene setzen lassen. Es braucht weder viel Zubehör noch besonders aufwendige Techniken.
Mehr erfahrenKreativ mit Clay - Prägen mit Holzstempeln
Kleine Botschaften in Clay Ein Stück Clay, ein Lieblingsstempel und ein paar ruhige Minuten am Basteltisch, mehr braucht es nicht für unsere nächste Bastelidee mit der wunderbaren Modelliermasse von DAS. Mit den feinen Akzentstempeln und Mini-Typo-Stempeln von Alexandra Renke lassen sich kleine Motive und Worte direkt in die noch weiche Oberfläche prägen. Das sieht wunderbar schlicht aus und ist leichter, als du vielleicht denkst. Übersicht Kleine Botschaften in Clay Was du brauchst Schritt 1: Deinen Clay vorbereiten Schritt 2: Mit Akzentstempel und Mini-Typo prägen Tipps und Tricks für besonders schöne Stempelabdrücke Schritt 5: In Ruhe trocknen lassen Schritt 6: Gesso - ja oder nein? Schritt 7: Zum Schluss versiegeln Tipps und Tricks Was du brauchst Bevor wir anfangen, legen wir uns erstmal alles bereit: DAS Clay Einen Modellierroller (alternativ kannst du auch ein kleines Nudelholz und zwei Schaschlikspieße verwenden) Eine passende Ausstechform Feines Schleifpapier Deine liebsten Stempel Klarlack zum Versiegeln Etwas Garn zum Aufhängen Optional: Gesso und einen weichen Pinsel zum Grundieren Schritt 1: Deinen Clay vorbereiten Zu Beginn wird nur so viel Clay abgeschnitten, wie für das Projekt benötigt wird. Die restliche Modelliermasse sollte direkt wieder luftdicht verpackt werden, da sie an der Luft schnell zu trocknen beginnt. Anschließend wird der Clay mit sauberen Händen kurz durchgeknetet, bis er schön geschmeidig ist. Fühlt sich die Oberfläche bereits etwas trocken an, können wenige Tropfen Wasser helfen. Hier gilt allerdings, weniger ist mehr. Anschließend wird das Clay auf einer glatten Unterlage ausgerollt. Verwende ein Modellierroller oder ein Nudelholz mit zwei gleich hohen Abstandshaltern (bspw. Schaschlikspieße). Für kleine Anhänger hat sich eine Stärke von etwa 4–5 mm bewährt. So bleiben die fertigen Werke stabil, ohne zu schwer zu werden. Damit der Clay nicht an der Unterlage haften bleibt, empfiehlt es sich, die ausgerollte Fläche zwischendurch vorsichtig zu lösen und gegebenenfalls zu drehen. Besonders beim anschließenden Bestempeln ist eine gleichmäßige, möglichst glatte Oberfläche wichtig, damit die feinen Stempelmotive später schön zur Geltung kommen. Am besten mit gleichmäßigem, sanftem Druck arbeiten und nicht zu häufig über dieselbe Stelle rollen. So lassen sich unschöne Wellen und Druckspuren vermeiden. Wenn du bewusst etwas Struktur ins Spiel bringen möchte, kannst du zum Beispiel mit einer leicht strukturierten Unterlage experimentieren. Das verleiht dem Clay eine besondere Oberfläche. Jetzt darfst du kreativ werden. Ob ein schlichter Kreis, ein Oval, ein Stern oder eine ganz individuelle Form, die Möglichkeiten sind vielfältig. Drücke die gewünschte Ausstechform möglichst senkrecht in den ausgerollten Clay und hebe dieseanschließend gerade wieder ab. Für freie Formen eignet sich eine Papierschablone, deren Umrisse mit einem Modellierwerkzeug vorsichtig nachgefahren werden. Anschließend den ausgestochenen Rohling behutsam von der Unterlage lösen, damit er seine Form behält. Kleine Unebenheiten oder ausgefranste Kanten lassen sich mit einem minimal angefeuchteten Finger oder einem weichen Pinsel wunderbar glätten. Soll das fertige Werk später als Anhänger an einem Geschenk oder Zweig hängen, wird bereits jetzt ein Loch in die noch weiche Modelliermasse gearbeitet. Dabei auf ausreichend Abstand zum Rand achten. Etwa 5–8 mm sind bei mittelgroßen Anhängern ein guter Richtwert, damit die Aufhängung später nicht ausbricht. Am besten gleich prüfen, ob das gewünschte Band problemlos durch die Öffnung passt. Schritt 2: Mit Akzentstempel und Mini-Typo prägen Jetzt kommt einer der schönsten Momente. Die schlichte Clay-Form erhält durch zarte Stempelmotive und kleine Schriftzüge ihren ganz persönlichen Charakter. Besonders schön wirken unsere Akzentstempel. Ob ein filigraner Tannenzweig, ein kleines Bäumchen oder ein anderes liebevolles Motiv, schon ein einzelner Abdruck kann eine wunderbare Wirkung entfalten. Ergänzt mit einem passenden Mini-Typo-Stempel entsteht im Handumdrehen ein ganz individuelles Werk. Ein kleiner Gruß wie „Frohe Weihnachten“ kommt besonders schön zur Geltung, wenn rundherum noch etwas Freiraum bleibt. Zum Prägen wird der Stempel gerade und mit gleichmäßigem, sanftem Druck in den noch formbaren Clay gedrückt. Stempelfarbe ist dafür nicht notwendig, denn das Motiv entsteht allein durch die feine Vertiefung in der Modelliermasse. Anschließend den Stempel möglichst senkrecht abheben, damit die Konturen schön klar bleiben. Ein kleiner Tipp, probiere die Druckstärke zunächst an einem Reststück Clay aus. So lässt sich schnell ein Gefühl dafür entwickeln, wie viel Druck für einen sauberen Abdruck tatsächlich nötig ist. Für besonders schöne Stempelabdrücke Achte auf die richtige Konsistenz.Ist der Clay noch sehr weich und klebrig, lohnt es sich, den ausgestochenen Rohling einige Minuten ruhen zu lassen. Die Oberfläche sollte nicht mehr am Stempel haften, aber weiterhin gut formbar sein. Ist die Masse bereits zu trocken, können beim Prägen kleine Risse entstehen. Arbeite mit wenig Druck.Gerade bei den feinen Mini-Typo-Stempeln ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Zu starker Druck lässt die Buchstaben schnell zu tief einsinken und kann die Konturen unsauber wirken lassen. Ein sanfter, gleichmäßiger Abdruck sorgt meist für das schönere Ergebnis. Verwende eine feste Unterlage.Für gleichmäßige Prägungen eignet sich eine stabile, ebene Arbeitsflächebesonders gut. Auf einer zu weichen Bastelmatte kann sich die Rückseite des Clays beim Stempeln verformen. Löse den Stempel vorsichtig von der Modelliermasse.Sollte die Modelliermasse am Stempel kleben, hilft es häufig schon, die Oberfläche kurz antrocknen zu lassen. Alternativ kann an einem Probestück eine hauchdünne Schicht Speisestärke als Trennhilfe ausprobiert werden. Dabei wirklich sparsam vorgehen und überschüssige Stärke vorsichtig entfernen, damit die feinen Stempeldetails nicht verloren gehen. Reinige den Stempel sofort.Nach dem Prägen sollten mögliche Clay-Rückstände zeitnah entfernt werden. Je nach Stempelmaterial eignen sich etwas Wasser und eine weiche Bürste. Dabei unbedingt die Pflegehinweise beachten und Holzgriffe nicht einweichen, damit die schönen Stempel lange erhalten bleiben. Schritt 5: In Ruhe trocknen lassen Nach dem Gestalten dürfen die kleinen Clay-Anhänger erst einmal in Ruhe trocknen. Lege sie dafür flach auf eine saubere, ebene Unterlage und lass sie an der Luft trocknen. Wichtig ist vor allem, dass die Modelliermasse vollständig durchgetrocknet ist, bevor es an die weitere Gestaltung geht. Sobald die Anhänger ausreichend stabil sind, können sie vorsichtig gewendet werden. So kann auch die Unterseite gleichmäßig trocknen. Sind die Anhänger vollständig trocken, lassen sich kleine Unebenheiten an den Kanten mit sehr feinem Schleifpapier vorsichtig glätten. Entferne den entstehenden Schleifstaub anschließend mit einem leicht feuchten Tuch. Schritt 6: Gesso - ja oder nein? Auch ohne zusätzliche Grundierung hat getrockneter Clay seinen ganz eigenen Charme. Der natürliche, leicht warme Farbton wirkt wunderbar schlicht und lässt die feinen Prägungen der Akzentstempel und Mini-Typo-Stempel besonders schön zur Geltung kommen. Wenn du diesen natürlichen Look bevorzugst, kannst du ganz bewusst auf Gesso verzichten. Soll die Oberfläche dagegen gleichmäßig hell werden oder später noch mit Farbe gestaltet werden, bietet sich eine Grundierung mit geeignetem Gesso an. Wichtig ist, dass der Clay zuvor vollständig durchgetrocknet ist. Das Gesso wird mit einem weichen Pinsel möglichst dünn und gleichmäßig aufgetragen. Auch eine dünne Schicht braucht ungefähr 1-2 Stunden Trocknungszeit. Gerade bei filigranen Stempelmotiven und kleinen Schriftzügen ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, damit die feinen Vertiefungen nicht mit Grundierung gefüllt werden. Hier gilt, lieber zwei hauchdünne Schichten als eine dicke auftragen und jede Schicht gut trocknen lassen. Tipp: Bei einem geprägten Schriftzug möglichst nicht mehrfach mit dem Pinsel über dieselbe Stelle streichen. Sonst sammelt sich schnell zu viel Gesso in den Vertiefungen und die feinen Buchstaben verlieren ihre klaren Konturen.Manchmal ist weniger tatsächlich mehr. Besonders filigrane Prägungen wirken ganz ohne Grundierung oft am schönsten. Schritt 7: Zum Schluss versiegeln Jetzt fehlt nur noch der letzte Schliff. Sobald der Clay vollständig getrocknet und eine mögliche Grundierung ebenfalls durchgetrocknet ist, kann dein fertiges Werk versiegelt werden. Dafür eignet sich beispielsweise der wasserbasierte Versiegelungslack DAS Vernidas Aqua. Er schützt die Oberfläche und verleiht ihr je nach gewählter Ausführung ein schönes Finish. Trage den Lack mit einem weichen Pinsel in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht auf. Achte besonders bei den geprägten Buchstaben und filigranen Motiven darauf, dass sich keine kleinen Lackansammlungen in den Vertiefungen bilden.Anschließend die erste Schicht vollständig trocknen lassen. Falls nötig, kann eine weitere dünne Schicht folgen. Auch die Rückseite und die Kanten dürfen versiegelt werden, damit ein möglichst einheitliches Ergebnis entsteht. Gut zu wissen: Auch mit einer Versiegelung wird lufttrocknender Clay nicht automatisch wasserfest. Die fertigen Anhänger eignen sich deshalb vor allem als Dekoration für den Innenbereich und sollten vor dauerhafter Feuchtigkeit geschützt werden. Für den Kontakt mit Lebensmitteln oder die Verwendung alsKinderspielzeug sind sie nur geeignet, wenn die verwendeten Produkte ausdrücklich dafür freigegeben sind. Tipps und Tricks Erst testen, dann gestalten. Besonders bei der Kombination aus Clay, Stempel, Gesso und Versiegelungslack lohnt es sich, die Materialien vorher auszuprobieren. Saubere Löcher für die Aufhängung. Beim Ausstechen der Aufhängelöcher den Strohhalm leicht drehen und anschließend möglichst gerade herausziehen. So entstehen schöne, gleichmäßige Öffnungen, ohne den weichen Clay unnötig zu verformen. Auch die Rückseite zählt. Nicht nur die Vorderseite verdient Aufmerksamkeit. Eine glatte Rückseite ohne Fingerabdrücke oder Unebenheiten lässt die fertigen Anhänger besonders hochwertig wirken. Geduld beim Versiegeln. Vor dem Auftragen des Lacks muss der Clay vollständig durchgetrocknet sein, auch im Inneren. Verbleibende Feuchtigkeit kann das Ergebnis beeinträchtigen. Das Band kommt zum Schluss. Ein hübsches Chiffonband, feine Perlglanzschnur oder eine natürliche Kordel machen aus dem Clay-Anhänger ein kleines Schmuckstück. Eingefädelt wird allerdings erst, wenn auch die letzte Lackschicht vollständig getrocknet ist. Mit einem schönen Band werden aus den selbst gestalteten Clay-Anhängern liebevolle Geschenkanhänger, kleine Tischdekorationen oder zauberhafte Weihnachtsornamente.Besonders hübsch wirken sie in Kombination mit naturfarbenem Geschenkpapier, an einem schlichten Zweig oder als kleine Ergänzung zu einer selbst gestalteten Karte.Und das Schönste daran? Kein Anhänger gleicht dem anderen. Jeder Stempelabdruck, jede Form und jedes kleine Detail macht das fertige Werk zu etwas ganz Besonderem. Vielleicht entsteht beim nächsten Mal schon eine neue Lieblingsform oder eine ganz andere Kombination aus Akzentmotiv und Mini-Typo-Schriftzug.
Mehr erfahrenKreativ mit Clay - Lieblingsstücke mit Rub Ons
In unserem ersten Beitrag haben wir dir alles erzählt, was du wissen musst um mit deinem ersten Clay Projekt zu starten. Dort lernst du alles was hinter der DAS Modelliermasse steckt, welche Trocknungszeiten du berücksichtigen solltest und welche Tipps und Tricks dir am besten helfen werden. Hier gehen wir den nächsten Schritt: das Gestalten mit Rub Ons. Denn Rub Ons machen nicht nur auf Papier eine tolle Figur sondern lassen sich auch wunderbar auf getrocknetem Clay auftragen. Heute wirst du sehen wie aus einer einfachen Form ein richtig schönes Unikat entsteht. Übersicht Das brauchst du für deine Anhänger Schritt 1: Bringen wir das Clay in Form Schritt 2: Trocknen und Schleifen Schritt 3: Gesso zur Grundierung Schritt 4: Jetzt kommen die Rub Ons Schritt 5: Versiegeln und fertig! Tipps und Tricks Das brauchst du für deine Anhänger Bevor wir anfangen, legen wir uns erstmal alles bereit: DAS Clay Einen Modellierroller (alternativ kannst du auch ein kleines Nudelholz und zwei Schaschlikspieße verwenden) Eine passende Ausstechform Feines Schleifpapier Deine liebsten Rub Ons Klarlack zum Versiegeln Etwas Garn zum Aufhängen Optional: Gesso und einen weichen Pinsel zum Grundieren Schritt 1: Bringen wir das Clay in Form Zuerst nehmen wir uns ein Stück DAS Clay und kneten es kurz mit den Händen durch. So wird die Masse schön geschmeidig und lässt sich leichter verarbeiten. Anschließend wird das Clay auf einer glatten Unterlage etwa 3–5 mm dick ausgerollt. Verwende ein Modellierroller oder ein Nudelholz mit zwei gleich hohen Abstandshaltern (bspw. Schaschlikspieße). Jetzt darfst du kreativ werden! Ob Sterne, Kreise, kleine Häuschen oder ganz schlichte Formen, nimm das, was dir gefällt. Besonders schön finde ich für unsere Rub-Ons eher ruhige Formen, weil die feinen Motive darauf später richtig gut zur Geltung kommen.Wenn du deine Anhänger aufhängen möchtest, denk unbedingt daran, schon jetzt ein kleines Loch hineinzustechen. Das funktioniert wunderbar mit einem Strohhalm oder Schaschlikspieß. Achte darauf, dass du den Clay möglichst gleichmäßig ausrollst. Ist er zu dünn, können die Anhänger später leichter brechen. Ist er sehr dick, dauert das Trocknen entsprechend länger. Für abgerundete Ecken kannst du ein bisschen Frischhaltefolie über die Masse legen. So beugen sich die Seiten mit, wenn du deinen Ausstecher zum Einsatz bringst. Schritt 2: Trocknen und Schleifen Bevor die Anhänger weiterverarbeitet werden können, müssen sie vollständig trocknen. Am besten legst du sie auf eine glatte Unterlage und lässt ihnen ausreichend Zeit. Es gilt in der Regel: 24 Stunden Trocknungszeit pro Zentimeter Stärke. Drehe die Anhänger zwischendurch vorsichtig um, damit sie von beiden Seiten gut trocknen können. Sind sie vollständig durchgetrocknet, kannst du kleine Unebenheiten mit feinem Schleifpapier glätten. Vor allem beim Aufbringen von Rub-Ons, lohnt sich dieser Schritt besonders. Denn je glatter die Oberfläche, desto leichter lassen sich auch ganz feine Motive übertragen. Schritt 3: Gesso zur Grundierung Vielleicht fragst du dich jetzt, ob die Anhänger vor dem Gestalten noch grundiert werden müssen. Die Antwort ist ganz einfach, "nicht unbedingt". Wenn dir die natürliche, leicht warme Farbe des getrockneten Clays gefällt und du lieber den natürlichen Charakter des Clays erhalten möchtest, kannst du die Anhänger wunderbar so lassen. Möchtest du dagegen eine hellere, gleichmäßigere Oberfläche, kommt Gesso ins Spiel. Gesso ist eine Grundierung, die du mit einem weichen Pinsel oder Schwämmchen auftragen kannst. Sie verändert die Oberfläche und schafft eine schöne Basis für die weitere Gestaltung. Trage Gesso dünn und möglichst gleichmäßig auf. Eine dicke oder stark strukturierte Gessoschicht kann das saubere Übertragen besonders filigraner Motive erschweren. Lass die Grundierung vollständig trocknen, bevor du mit dem Rub-On weiterarbeitest. Auch dünn aufgetragenes Gesso kann 1-2 Stunden brauchen bis es vollständig getrocknet ist. Schritt 4: Jetzt kommen die Rub Ons Jetzt dürfen unsere Rub-Ons die Hauptrolle übernehmen. Wähle ein Motiv aus, das gut zur Form des Anhängers passt. Vielleicht ein kleiner Mistelzweig, ein feiner Stern oder ein weihnachtlicher Schriftzug. Es muss auch nicht immer das komplette Motiv verwendet werden. Oft reicht schon ein kleiner Ausschnitt, um einen wunderschönen Effekt zu erzielen. Schneide das gewünschtes Rub-On vorsichtig mit etwas Abstand zum Motiv aus und überlege, wo es auf deinem Anhänger sitzen soll. Wenn du diepassende Stelle gefunden hast, entfernst du die Schutzfolie und legst das Motiv auf den trockenen Clay. Reibe mit dem beiliegenden Holzspatel vorsichtig über das Motiv. Arbeite dabei mit gleichmäßigem Druck und lass dir ruhig etwas Zeit. Anschließend hebst du die Trägerfolie an einer Ecke langsam an, um zu kontrollieren, ob alle feinen Details auf dem Clay haften. Falls noch ein kleines Stück an der Folie hängt, ist das überhaupt kein Problem. Leg die Folie wieder zurück und reibe vorsichtig über diese Stelle. Und schon ist dein Rub-On auf dem Clay. Kleiner Tipp, bei sehr filigranen Schriftzügen oder feinen Linien solltest du besonders behutsam arbeiten. Eine glatte, staubfreie Oberfläche macht das Übertragen deutlich leichter. Kombiniere doch mal mehrere Motive miteinander und schaffe so ganz neue Szenen. Oder lasse ganz bewusst viel Freiraum um deinem Motiv eine besondere Wirkung zu verschaffen. Schritt 5: Versiegeln und fertig! Damit die Oberfläche und die feinen Rub-On-Motive etwas besser geschützt sind, verwenden wir zum Abschluss DAS Vernidas Aqua. Das ist ein wasserbasierter Schutzlack, mit dem du deine getrockneten Clay-Projekte versiegeln kannst. Um den Lack dünn und gleichmäßig auftragen zu können, wird ein weicher, sauberer Pinsel benötigt. Streiche über dem Rub-On möglichst wenig hin und her. Lass die erste Schicht vollständig trocknen und ergänze bei Bedarf eine weitere dünne Schicht. Wichtig ist, dass vor dem Versiegeln das Clay und gegebenenfalls auch das Gesso vollständig trocken sind. Dein Rub-On sollte überall gut haften. Vernidas Aqua schützt die Oberfläche, macht die Clay-Anhänger aber nicht automatisch wasserfest. Hänge sie also am besten nicht im Garten auf sondern lieber im Wohnzimmer. Wenn alles gut getrocknet ist, fehlt nur noch ein schönes Band. Vielleicht eine feine Perlglanzschnur, eine schlichte Kordel oder ein zartes Chiffon-Band?Und schon sind die kleinen Weihnachtsanhänger fertig. Tipps und Tricks Lasse den Clay vollständig trocknen. Bevor du schleifst, grundierst oder dekorierst, sollte keine Restfeuchtigkeit mehr vorhanden sein. Die Oberfläche glätten/abschleifen. Besonders filigrane Rub-Ons lassen sich auf einer glatten Oberfläche leichter übertragen. Gesso dünn auftragen. Zu viel Grundierung kann eine unerwünschte Struktur hinterlassen und das Aufbringen von Rub-Ons erschweren. Rub-Ons vorsichtig übertragen. Lieber langsam arbeiten und die Trägerfolie Stück für Stück abziehen. Vernidas Aqua sparsam verwenden. Dünne, gleichmäßige Schichten sorgen für ein schöneres Ergebnis. Du brauchst gar nicht viel, um etwas Schönes entstehen zu lassen.Ein bisschen Clay, ein paar liebevoll ausgewählte Rub-Ons und etwas Zeit zum Ausprobieren. Und schon hältst du ein kleines, selbst gemachtes Weihnachtsstück in den Händen.
Mehr erfahrenKreativ mit Clay - Alles was du wissen musst
Vielleicht kennst du das, du probierst ein neues Material aus und plötzlich fallen dir immer mehr Dinge ein, die man damit machen kann. Du kannst das Material nicht mehr aus den Händen legen. Genauso ging es uns mit DAS Clay. Die lufttrocknende Modelliermasse kann viel mehr als nur kleine Figuren. Aber wie wird aus der weichen Clay-Masse eigentlich ein schönes kleines Lieblingsstück? In diesem Beitrag erfährst du alles über das Material "Clay", welches Zubehör du brauchst, um mit Clay arbeiten zu können und welche Techniken es gibt, die Modelliermasse zu gestalten. Übersicht Was ist Clay und warum ist DAS Clay so besonders? Was brauchst du für deine ersten Clay Projekte? Trocknungszeiten Formen, prägen, strukturieren – was du mit Clay alles machen kannst Die 10 wichtigsten Tipps und Tricks - so kannst du direkt starten Was ist Clay und warum ist DAS Clay so besonders? Schnell zusammengefasst: Clay ist eine Modelliermasse - also eine formbare Masse aus der man nach Herzenslust kleine Besonderheiten formen kann. Im Gegensatz zu klassischer Modelliermasse, muss das DAS Clay nicht gebrannt oder gebacken werden. Es härtet ganz einfach an der Luft aus und wird so fest und stabil. DAS Clay lässt sich ausstechen, schneiden, prägen und mit verschiedenen Werkzeugen in Form bringen. Sobald es getrocknet ist, kann die Oberfläche mit verschiedenen Techniken gestaltet und veredelt werden. Wenn du mit Modelliermasse arbeitest, merkst du schnell, dass es auf die richtige Konsistenz ankommt. Gerade bei kleinen, filigranen Projekten ist eine Masse, die sich gut formen lässt, dabei stabil bleibt und eine schöne Oberfläche bekommt, ausschlaggebend. DAS Clay ist dafür eine hervorragende Grundlage. Die Masse ist sofort einsatzbereit und hat eine angenehm geschmeidige Konsistenz. Sie lässt sich leicht formen, glätten und individuell gestalten. Auch für filigrane Details ist DAS Clay wunderbar geeignet. Vollständig getrocknete Stücke lassen sich schleifen, bemalen und lackieren. Dadurch kann ein und dieselbeGrundform ganz unterschiedlich wirken, naturbelassen und ruhig, farbig und verspielt oder mit einer feinen Veredelung ganz elegant. Und genau die Kombination aus angenehmer Verarbeitung, vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten und der Möglichkeit, die Oberfläche nach dem Trocknen weiter zu veredeln, macht DAS Clay so besonders für kreative DIY-Projekte. Was brauchst du für deine ersten Clay Projekte? Für den Anfang brauchst du erstaunlich wenig. Hier kommt eine kleine Grundausstattung, die du später nach und nach ergänzen kannst. Als Basis brauchst du DAS Modelliermasse und eine glatte Arbeitsunterlage, zum Beispiel eine Silikonmatte oder Backpapier. Zum gleichmäßigen Ausrollen ist ein Modellierroller oder kleiner Teigroller hilfreich. Zwei gleich hohe Abstandshalter, z. B. Holzleisten, Schaschlikspießer, rechts und links neben der Masse helfen dir dabei, überall dieselbe Stärke zu erhalten. Für das beste Ergebnis empfiehlt sich natürlich auch eine Clay Rolle. So bekommst du jedes mal ganz einfach eine perfekte Grundlage. Zum Schneiden und Formen eignen sich Modellierwerkzeuge oder Clay-Messer sowie Formen zum Ausstechen, beispielsweise Ausstecher für Plätzchen oder auch ein Glas. Für saubere Kanten und Oberflächen empfiehlt es sich, die ausgerollte Masse vor dem Ausstechen mit Frischhaltefolie abzudecken. Außerdem solltest du ein kleines Schälchen Wasser und einen kleinen Schwamm oder einen dünnen Pinsel bereitlegen, um die ggf. Kanten nachzufahren. Aber Achtung: Wasser bitte immer sparsam verwenden. Für Anhänger brauchst du zusätzlich ein Holzstäbchen, einen kleinen Strohhalm oder ein passendes Werkzeug, um das Loch bereits in die feuchte Masse zu stanzen. Nach dem Trocknen kommt je nach Projekt noch feines Schleifpapier (Körnung 600-1000) zum Einsatz - damit lassen sich die Kanten besonders schön und sauber abrunden. Für eine gute Oberfläche kann man noch Gesso als Grundierung einsetzen. Als Versieglung empfiehlt sich noch ein geeigneter Klarlack, damit deine Kunstwerke lange halten. Trocknungszeiten Beim Arbeiten mit lufttrocknender Modelliermasse ist Geduld tatsächlich eines der wichtigsten Werkzeuge. DAS trocknet von außen nach innen. Ein Stück kann sich außen bereits trocken anfühlen, obwohl im Inneren noch Feuchtigkeit steckt. Aus persönlicher Erfahrung solltest du mit einer ungefähren Trocknungszeit von 24 Stunden pro Zentimeter Stärke rechnen. Das ist natürlich nur ein Richtwert - Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Größe und Form beeinflussen die tatsächliche Trocknung. Komplexe und dickere Stücke können also deutlich länger brauchen. Als praktische Orientierung für flach ausgerollte Projekte kannst du so planen: ca. 3 mm: mindestens etwa 8–12 Stunden als rechnerischer Richtwert, in der Praxis besser bis zum nächsten Tag warten ca. 5 mm: rechnerisch etwa 12 Stunden, für sicheres Weiterarbeiten eher 18–24 Stunden einplanen ca. 10 mm: etwa 24 Stunden oder länger ca. 20 mm: etwa 48 Stunden oder länger. Diese Zeiten sind bewusst nur Orientierungswerte, die aus meinen Erfahrungen, 24 Stunden pro Zentimeter, die sich mit der Herstellerangabe decken, abgeleitet sind. Gerade vor dem Bemalen, Schleifen oder Versiegeln sollte das Stück wirklich vollständig durchgetrocknet sein. Lege flache Stücke zum Trocknen möglichst eben hin. Wenn die Oberseite schon etwas angezogen hat und das Stück stabil genug ist, kannst du es vorsichtig wenden, damit auch die Unterseite Luft bekommt. Wende empfindliche Stücke erst nach ungefähr zwölf Stunden, damit sie sich nicht verformen. Vermeide direkte Sonne, Heizung, Föhn oder andere starke Wärmequellen. Zu schnelles und ungleichmäßiges Trocknen begünstigt Spannungen, Verformungen und Risse. Langsames, gleichmäßiges Trocknen ist meist die schönere Lösung. Bei größeren, massiven Formen lohnt es sich, Materialstärke zu reduzieren. Statt einen sehr dicken Körper komplett aus Clay zu formen, kannst du mit einem leichten Kern arbeiten oder dicke Formen aushöhlen. Das spart Material und hilft dabei, große Unterschiede zwischen bereits trockenen Außenbereichen und noch feuchten Innenbereichen zu vermeiden. Formen, prägen, strukturieren – was du mit Clay alles machen kannst Jetzt kommt der Teil, bei dem man sich wunderbar verlieren kann, die unzähligen Möglichkeiten. Du kannst DAS flach ausrollen und ausstechen, frei modellieren, in oder über Formen legen, Oberflächen prägen, und, und, und... Sehr schön sind kleine Geschenkanhänger oder Anhänger für den Weihnachtsbaum. Gestalte Kerzenuntersetzer, Magnete, kleine Tellerchen oder dekorative Elemente für Geschenkverpackungen. Spannend wird Clay auch im Zusammenhang mit verschiedenen Strukturen und Motiven. Drücke zum Beispiel Stanzteile, Stencils oder Stempel in die feuchte Masse und erhalte so schöne Prägestrukturen. Nach dem Trocknen kannst du die Oberfläche naturbelassen, fein anschleifen, bemalen, mit Acrylmarkern gestalten, Rub-ons aufbringen oder lackieren. Gerade die Kombination aus schlichter Form und einem einzigen feinen Detail wirkt oft besonders schön. Die 10 wichtigsten Tipps und Tricks - so kannst du direkt starten Knete die Masse vor dem Ausrollen kurz durch. Eine gleichmäßige, geschmeidige Konsistenz lässt sich sauberer bearbeiten und prägen. Arbeite möglichst mit gleichmäßiger Stärke. Abstandshalter beim Ausrollen sind ein einfacher Trick, damit eine Seite nicht viel dünner wird als die andere und später schneller trocknet. Ein Modellierroller vereinfacht dir diesen Schritt. Wasser ist dein Freund, aber weniger ist mehr. Ein leicht feuchter Finger, Pinsel oder Schwamm reicht meist zum Glätten. Zu viel Wasser macht die Oberfläche weich und kann die Struktur verändern. Plane Löcher, Prägungen und Strukturen vor dem Trocknen ein. Nach dem Aushärten ist die Masse fest; alles, was du leicht in weiches Clay drücken oder stechen möchtest, machst du am besten vorher. Trockne langsam und gleichmäßig. Starke Wärme beschleunigt zwar die Oberfläche, aber nicht unbedingt den Kern und genau diese Unterschiede können Spannungen erzeugen. Wende flache Stücke erst, wenn sie stabil genug sind. So kann die Unterseite weiter trocknen, ohne dass du die noch weiche Form verziehst. Wenn ein feiner Riss entsteht, ist das Projekt nicht verloren. Bei lufttrocknender Modelliermasse lassen sich kleine Risse häufig mit etwas frischer Masse oder Schlicker füllen, glätten und erneut trocknen. Schleife erst, wenn das Stück komplett trocken ist. Für feine Kanten und kleine Unebenheiten eignet sich feines Schleifpapier; beginne lieber vorsichtig als zu grob. Bewahre angebrochene Masse luftdicht auf und öffne immer nur so viel, wie du gerade brauchst. Versiegle erst nach vollständiger Trocknung. Lack schließt die Oberfläche ab. Befindet sich noch Feuchtigkeit im Inneren, ist das keine gute Voraussetzung für ein dauerhaft schönes Ergebnis.
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Gruselige Geisterchen aus Clay
Für große und kleine Gruselfans haben wir direkt die passende Kreativvorlage ❤️
Zwei süße Geister - im Handumdrehen aus Clay ausgeschnitten und bemalt ❤️
Die Vorlage findest du kostenlos in unseren Downloads!
Mausige Weihnachten
Dieses Jahr freuen sich unsere Mäuse und ihre Freunde auf ein zuckersüßes Weihnachtsfest ❤️
Entdeckt eine niedliche und fröhliche Kollektion, die mausiger nicht sein könnte
Dackelspaß mit Maria
Die kleinen Dinge
Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben - unsere Szenen-Stanzen bringen die kleine Weihnachtsszenen nach Hause ❤️
Geschickt kombiniert lässt sich so aus einer kleinen Stanze eine großartige Weihnachtskarte zaubern.
Dann noch ein kleines Glöckchen und fertig ❤️
HoHoho
Verpackungsideen für TaTeeTaTa
Toller Tee trifft auf herzenschöne Verpackungsideen ❤️
Dieses Jahr findet ihr auch wieder TaTeeTaTa Teesorten bei uns.
Diese schönen Tees sind einfach ein tolles Geschenk und wir freuen uns so, sie nun auch wieder in der Erlebniswelt willkommen zu heißen ❤️
Wie man daraus direkt das schönste Geschenk bastelt, erfahrt ihr natürlich hier bei uns.
Auf der Seite 'Verpackungsideen' gibt es gratis Anleitungen zum verpacken unserer neuen Teesorten ❤️


















